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Herbst- Ausfahrt nach Kroatien , Slowenien über Italien und  Österreich vom 24.09. bis 14.10.2017

Kroatien ist ein Reiseland par excellence. Mehr als 1000 Inseln, fast 6000 Kilometer Küstenlinie an der Adria, mediterranes Klima und eine Vielzahl architektonischer und kultureller Höhepunkte. Das Land ist ein Paradies für Wassersportler, Kunst- und Naturliebhaber, das fast vor unserer Haustüre liegt. Neben den aus den Winnetou- Filmen bekannten Nationalparks sind besonders die zahlreichen Buchten und Wanderwege, die uns Camper mit unseren Wohnmobilen in dieses Land ziehen lassen.
Mit einer schon beachtlichen Anzahl von 17  Wohnmobilen, darunter 12 Mitglieder- und 5 Gäste- Einheiten, also mit exakt 31 Personen starteten wir diese Herbst Reise voller Erwartungen.
Schon die Anreise zum ersten Treffpunkt, hatte es für einen Teil unserer Gruppe in sich. Unsere größeren Womos wollten natürlich auch mautfrei durch Österreich anreisen aber leider musste die Brenner- Bundesstraße wegen eines Murenabganges gesperrt werden. Die Umleitung führte auf die Autobahn und da war es passiert…. Aber allem Ärger zum Trotz trafen sich bis zum Abend alle auf dem Parkplatz an der Skipiste in Bruneck (Pustertal). Am nächsten Morgen fuhren wir über Sexten und Tolmezzo an das Westufer des Cavazzo See’s. Dort parkten bereits die andere Hälfte  unserer Gruppe, die über Salzburg-  Villach angereist waren.
Pünktlich um 17.00 Uhr konnte die offizielle Begrüßung mit einem kleinen Imbiss stattfinden. Der Reiseleiter unterrichtete alle Anwesenden über den weiteren Verlauf dieser rund drei wöchigen Reise.

Am Dienstag den 26.09. starteten wir nun aufgeteilt in zwei Gruppen die Weiterreise nach Slowenien. Heute stand die Besichtigung eines der berühmtesten Pferdegestüts  in Lipica an. Pünktlich um 14.00 Uhr begannen die Führungen durch die Stallungen dieser weißen Pferde. Wir wurden von der Führung über alles wissenswerte dieser Pferderasse, die besonders durch die spanische Hofreitschule zur Berühmtheit gelangt sind, informiert. Eine kleine Kostprobe der Dressur bekamen wir in der großen Reithalle. Zum Abschluss noch eine Kutschfahrt, vorbei an den zahlreichen Weide- und Waldflächen.

Gut ausgeschlafen starteten wir morgens unsere Motoren und reisten vorbei an Koper über die Landesgrenze an Istriens Küste. In Umag, auf einem der größten Campingplätze Europas stellten wir für drei Tage unsere Autos ab.Vorerst nur die warme Sonne genießen, einfach nur relaxen und im Meerwasser schwimmen… Camperherz  was willst du mehr….
Später am Nachmittag feierten wir die Clubaufnahme neuer RMF- Mitglieder. Diese hatten aus ihrem Heimatort frische Weißwürste, Brezn und Bier mitgebracht. Unsere Clubband spielte Lieder die zum mitsingen einluden.

Neben einigen Runden mit Boule spielen, baden im Meer und einem Stadtbesuch von Umag mit dem Bus, verbrachten wir sehr schöne Stunden und Tage am Strand von Umag.

Samstag 30.09. Vorbei an Porec (Einkauf) immer der Küste entlang, über Rovinj zur Südspitze Istriens nach Medulin. Der sehr schöne großflächige Campingplatz Kazella erwartete uns bereits. Nachdem der Platz extra für uns noch geöffnet hatte, konnten wir uns so richtig ausbreiten. Hier konnten wir auch unsere neuen Wohnmobile in unserem Club, einen Hymer und einen Pilote, mit dem Clubwappen bekleben. Natürlich musste dieser Anlass wieder mit einer Vesper , Bier und Wein gefeiert werden. Die Club Musik spielte auf und lud zum mitsingen ein. Es wurde noch ein lustiger, langer Abend.

Natürlich wollten wir uns auch die Küstenstadt Pula anschauen. Mit dem Bus fuhren wir die 40 Minuten bis ins Stadtinnere. Pula ist mit ca. 60.000 Einwohner die größte Stadt in Istrien und liegt an deren Südspitze. Besondere Sehenswürdigkeiten das Amphite- Theater, die Altstadt und der angrenzende Hafen.

Am Montag verlassen wir die Südspitze Istriens wieder und rollen Richtung Norden. Wir lassen den malerischen Ort Labin links liegen und fahren steil bergab zur Steilküste. Wir finden dort einen sehr schön gelegenen Campingplatz “Marina” vor.  Einige von uns glaubten, “dass muss der Eingang zum Paradies sein” so schön ist es hier.  Sofort stürzten sich ein paar mutige ins kristallklare Meerwasser, der Rest genoss die wärmenden Sonnenstrahlen.

  

Wir hatten heute einen mächtigen Appetit auf pikante Kroatische Küche.. Unser Clubkoch erhörte  unser Flehen und schmiss den Grill an. Nach relativ kurzer Zeit wurden pikant gewürzte Cevapcici und Rasnici  mit  Djuvec Reis serviert. Als Nachtisch servierten uns Familie Raub die geliebte “Schlammbowle” welch ihre Wirkung nicht verfehlte.
Der nächste Tag galt der Pflege unserer Womos. Einige spielten ein paar Runden Boule..Am Abend besuchten wir im Ort ein einheimisches Restaurant, dass uns mit so allerlei Köstlichkeiten versorgte..
Das sehr schöne, warme Wetter lud uns heute zum Wandern ein. Wir wagten eine schon etwas anspruchsvolle Tour, vorbei an schönen Buchten und Klippen. Durch den Wald führte uns der markierte Weg rauf zum nächsten Dorf. Von hier eine sehr schöne Aussicht in die Kvarner Bucht bis nach Rijeka. Auf dem Weg eine kleine idyllische Kneipe, die aber leider schon geschlossen hatte. Wir santen unseren Spähtrupp zum verhandeln aus…und siehe da, die Wirtin betrachtete uns etwas  misstrauisch , öffnete aber extra für uns ihre Türen. Wir suchten uns die schönsten Plätze auf der Sonnenterrasse aus..ja unvergessen, es war einfach sehr schön und lustig. 
Den Abend verbrachten wir im Camping- Restaurant mit guten Essen und schöner Musik.

Einige wollen diesen schönen Platz gar nicht mehr verlassen, doch unser Reiseprogramm forderte die Weiterreise. Wieder der Küste entlang, vorbei an Rijeka fuhren wir bis nach Crikvenecia. Unsere  Stellplätze waren auf dem Campingplatz vor Ort  bereits reserviert und so fand jeder sehr schnell seinen Platz.  Wir waren ziemlich alleine auf dem großen Platz und so konnten wir unten an der Mole ein Lagerfeuer entzünden. Die Familie Raub aus Frankreich servierte uns einen schmackhaften Aperitif. Wir machten alle so einen entspannten und fröhlichen Eindruck, dass ein Musiker vor Ort sein Instrument auspackte und Klänge aus der Heimat aufspielte.
Wie angekündigt, wanderten wir am nächsten Morgen an der Seepromenade entlang, in die nahe Stadt. Ein rustikales Restaurant lud uns zum verweilen ein. Diese kroatische Küche hatte es uns schon angetan und alles zu sehr günstigen Preisen. Am Nachmittag eine Herausforderung…unsere Damen wollten unbedingt gegen uns Männer ein Boule Matsch spielen… und was kommen musste, die Männer hatten keine Chance und verloren dieses Spiel.

Samstag 07.10. Wie schon auf der gesamten Tour immer traumhaftes Wetter und so rollten wir heute südlich der Küstenstraße 140 km weiter bis nach Starigrad. Es war wirklich eine sehr reizvolle, romantische Strecke mit vielen Bergen, Tälern, Buchten und dem bizarr blau und grünen Farben des Meerwassers. Camperherz was willst du mehr… hörte man so manchen sagen. Am späteren Nachmittag trafen wir mit unserer Reise- Kolone auf dem am südlich gelegensten  Campingplatz unserer Reise ein. Und wie sollte es auch anders sein, heute schon wieder ein Fest. Der neue Reisebus unseres Pforzheimer  RMF- Freundes musste noch beklebt werden. Das Abendessen war schon wieder gesichert..

Hier ganz in der Nähe befindet sich der “Nationalpark Paklenica”. Bekannt aus zahlreichen Winnetou Filmen….,wir zogen uns alle feste Schuhe an, bepackten unsere Rucksäcke und los ging’s  ins Tal der großen Felsen. Die atemberaubende Schönheit dieses Mythen umworbenen Gebirges findet man hier auf einer Fläche von 95 Quadratkilometer. Zahlreiche Felskletterer üben hier von früh bis spät. Nach rund 12 km  in diesem felsigen Gelände kehrten wir müde aber glücklich auf unserem Campingplatz zurück. Am Abend noch ein gemeinsames Essen in einem Hafen- Restaurant.

Eine Stunde von unserem Stellplatz entfernt befindet sich die Hafenstadt Zadar. Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir ins Zentrum, besichtigten die Innenstadt und die Hafenanlage. Nach kurzer Einkehr mussten wir schon wieder zurück. Unsere Clubküche wollte uns überraschen, was ihr auch gelungen ist. Die große Tafel war bereits reichlich gedeckt. Meeresfrüchte als Vorspeise, Spaghetti mit Thunfisch als Hauptgang und Feigenkuchen als Dessert….ein Mahl nur vom Feinsten.

Dienstag 10.10. Wir verlassen die Küste Kroatiens und reisen ins Landesinnere. Über Berg und Tal, teils auf sehr schmalen Strassen bewegen wir uns die 140 km lange Strecke ins Zentrum von Kroatien, den National Park Plitvicer Seen. Auf einem nahen Campingplatz stellen wir unsere Fahrzeuge für zwei Tage ab.

Bereits um 9.00 Uhr früh holte und der Shuttle Bus ab und brachte uns nach knapp 12 km zum Eingang Nr.2. Umsteigen auf einen Autozug und ganz hoch zum höchst gelegenen See. Von hier fast nur talwärts über Holzstege und Waldwege von See zu See. Mit einem Elektroboot überquerten wir den legendären “Silbersee”. Nach einer ausgiebigen Mittagspause weiter bergab zum Eingang Nr.1. Mit Sammel- Taxis wieder zurück zum Camp. Am Abend stärkten wir uns noch im Camping Restaurant.

Mit dem Besuch des National Park “Plitvicer Seen” war nun unser Kroatien Besuch abgeschlossen. Über die bekannte Bierstadt Karlovac steuerte unser Tross nun in Richtung Slowenien bis nach Novo Mesto. Etwas abenteuerlich die Stellplatz Suche. Der kleine Campingplatz hatte sich etwas abseits der Piste versteckt. Dafür wurde es am Abend bei mehreren Runden Bingo um so lustiger. Die gewonnen Preise zeigten ihre Wirkung.
Am Freitag morgen  Aufbruch zur letzten Etappe unserer Reise. Über Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, dem Wurzenpaß bis Villach/Österreich, erreichten wir letzt endlich unser allerletztes Ziel, den Campingplatz am Millstätter See in Kärnten. Etwas Wehmut kam bei manch einem Teilnehmer dieser Ausfahrt schon auf, als bewusst wurde, dass diese schöne, fast dreiwöchige Womo- Reise hier zu Ende sein sollte. Am Abend marschierten  wir noch zu einem nahe gelegenen Restaurant und genossen das Abschiedsessen aus der Kärntner Küche.

 

 

Am Samstag früh noch das allerletzte “Briefing” mit einem kleinen Rückblick auf letzten drei gemeinsamen Wochen. Der Reiseleiter bedankte sich bei allen Reisefreunden für deren Teilnahme und der guten Stimmung auf der gesamten Tour. Sein besonderer Dank galt mal wiederum der Clubküche mit ihren zahlreichen Helfern.
Nach der Verabschiedung reisten alle gemeinsam in die verschiedenen Richtungen ab….nach dem Motto

 

…….mit Freunden on tour…..

R.O.

Sommer- Ausfahrt an die Mosel, von Cochem bis zur Römerstadt Trier vom 17.06. bis 24.06.2017

Die Mosel entspringt in den Vogesen und schlängelt sich vorbei an Hunsrück und Eifel. Dieser Fluss mündet schließlich  nach 544 Kilometer Länge bei Koblenz in den Rhein. Diese Region ist geprägt vor allen durch den Weinbau und den malerischen Orten. Für uns Wohnmobilisten ein wahrliches Paradies.

Eine eher kleine Reisegruppe traf sich auf dem Stellplatz in Ernst, nahe Cochem am Samstag, den 17.06.2017. Am späteren Nachmittag wollten wir uns noch etwas bewegen und so spazierten wir durch die  schönen Weinhänge dieser Region. Den Abend verbrachten wir in der gemütlichen  “Mosella Schinkenstube” bei gutem Essen und vorzüglichem Wein. Am nächsten Morgen radelten wir die wenigen Kilometer bis nach Cochem. Da an diesem Wochenende ein Weinfest stattfand, war hier natürlich viel los. Zahlreiche Winzer boten ihre edlen Tropfen zur Probe an. Auch alle Geschäfte hatten geöffnet, sehr zum Wohlwollen unserer Frauen.

Zurück fuhren wir auf der anderen Flussseite, bis nach Beilstein. Ein ganz bezaubernder, kleiner Weinort, am Fuße der Fürst Metternich Burg. Die Wanderung hoch zur Burg Ruine lohnte sich, die Aussicht ins Moseltal war einfach traumhaft. Für heute genug geradelt und so fuhren wir zurück zum Stellplatz.

Das nächste Reiseziel war Enkirch. Über das Moseler Hinterland, den Hunsrück rollten wir bis zur schönsten Seilhängebrücke Deutschlands in Mörsdorf. Diese gigantische Fußgängerbrücke, Geierlay genannt, hat eine Länge von 360 Meter und befindet sich 100 Meter über den Talboden. Nach wenigen weiteren Kilometern erreichten wir unseren neuen Stellplatz. Nach dem Einparken ein kühles Bad in den Fluten der Mosel. Den Abend verbrachen wir in einer Besenwirtschaft. Bedient wurden wir hier von der Weinkönigin 2013 persönlich. Eine Spezialität hier im Haus waren die guten “Knoblauchbällchen”

Kurz vor Bernkastel- Kues befindet sich ein sehr schöner Stellplatz in Graach. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch eine Klosteranlage mir Brauerei. Im Brauerei Shop befand sich auch eine Essig und Likör Destillerie. Wir kauften ein paar Mitbringsel, wie z.B. Mango- Essig. Am Abend mit den Fahrrädern nach Bernkastel. Ein sehr schöner Ort, mit vielen sehenswerten, alten Fachwerkhäusern. Im “Spitzhaus” probierten wir noch ein Glas vom Besten. Am Platz zurück, schmückten wir noch ein Wohnmobil mit unserem Schriftzug. Später genossen wir die Abendkühle bei Musik und Gesang.

Pünktlich um 13.00 Uhr wurden wir von einer Weinbergführung abgeholt. Trotz sehr hohen Temperaturen wanderten wir den Weinberg hoch zum Himmelreich und über die Schäferei wieder ins Tal zurück. Unterwegs wurde uns eine Weinprobe und eine Vesper  serviert. Sehr interessant die Berichte über hier ansässigen Menschen aus der Römer-Zeit.

Heute war die letzte Etappe zu bewältigen. Immer der Mosel entlang bis zur Römer Stadt Trier. An der Porta Nigra wurden wir bereits von einer kundigen Stadtführerin erwartet. Sehr eindrucksvoll die alten Bauten aus der ruhmreichen Vergangenheit dieser alten Stadt. Am nächsten Tag zum Abschluss der Reise noch eine 3 stündige Schiffskreuzfahrt auf der Mosel bei  herrlichem Wetter. Zum Abschluss dieser schönen Reise noch ein Besuch im Camping- Grill.  Alle waren sich einig, eine unvergessene Woche an der schönen Mosel verbracht zu haben……

R.O.

Städte Reise nach Magdeburg- Leipzig und Dresden vom 13.05. bis 19.05.2017

Die wohl schönsten und auch größten Städte im Osten unserer Republik zu besuchen, stand schon lange auf unserem Wunschzettel. So war der Zeitpunkt sehr günstig, gleich nach unserer Eichsfeld Ausfahrt, diese Reise anzugehen.

Mit 12 Einheiten machten wir uns am Samstag den 13.05.17  von Kella aus auf den Weg, nach Magdeburg. Die Anreise führte uns über den Harz, eine sehr wildromantische, hügelige Landstraße. Dabei durchfuhren wir eine Gewitterfront mit viel Wind und Wasser, aber auch Hagel. Zum Glück keinerlei Schäden an unseren Fahrzeugen. So gegen 14.00 Uhr fanden wir unser erstes Ziel, Magdeburg. Direkt am Elbufer , bei der “weißen Flotte” waren unsere Stellplätze reserviert. Am nächsten Tag war Muttertag, ein Anlass unsere “Mütter” mit einem kleinen Präsent zu erfreuen. Gleich neben unseren Mobilen hatte heute, sehr zur Freude unserer Frauen, der Fischmarkt seine Zelte aufgeschlagen, da gab es kein Halten mehr. Stundenlang durchstreiften unsere Damen die vollen Marktstände. Pünktlich um 13.00 Uhr legte unser Schiff zur großen Wasserstraßenkreuzfahrt    “Hohe Acht” ab. Wir schipperten durch mehrere Schleusen, Schiffshebewerken und Kanälen und das alles bei traumhaften Sommerwetter.

Immer der Bundesstraße B6 entlang erreichten wir am nächsten Tag die Messe Stadt Leipzig. Inmitten des schönen Naturparks “Markkleeberg” parken wir unsere Womos auf dem ausgewiesenen Stellplatz ein. Den Rest des Tagen verbrachten wir mit spannenden Boule- Spielen. Am Abend ein gemeinsames Essen mit Lagerfeuer. Am Dienstag den 16.05. vormittags ein Spaziergang durch den naturbelassenen, kühlen Wald. Um 13.00 Uhr wurden wir von einem roten Doppeldecker  Stadtbus direkt am Platz abgeholt. Zwei Stunden kutschierte uns dieser Bus mit Reiseführer an vielen Sehenswürdigkeiten von Leipzig, Stadt der Linden, vorbei. Vom alten Rathaus aus noch ein Bummel durch die Fußgängerzone mit all den attraktiven Geschäften und Kneipen. Am Abend kochte heute unsere Tina auf und bescherte der Gruppe ein gute Abendessen.

Aufbruch zur letzten Etappe dieser Ausfahrt. Dieses mal die 120 km über die Autobahn bis nach Dresden. Direkt im Stadtzentrum, nur 500 mtr. von der Altstadt entfernt stellten wir unsere Fahrzeuge auf dem ausgewiesenen Stellplatz ab. Gleich darauf marschierten wir in die Altstadt von Dresden und stellten sofort fest, Magdeburg war schön, Leipzig sehr schön und romantisch, aber Dresden, die wohl schönste Stadt im Osten der Republik. Tags darauf, am Donnerstag eine geführte 2,5 stündige Stadtbesichtigung. Die sehr schön renovierte Frauenkirche, den Zwinger mit Park, die Semperoper und der Neumarkt, man konnte nicht genug bekommen. Nach dieser schönen Führung noch ein kühles Bierchen in einem Park, ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende zu.

Heute Freitag der 19.05. Der letzte Tag unserer Städte Reise. Mit unseren Rädern erkundeten wir das Umland von Dresden. Vom Stadtkern aus, am rechten Elbufer entlang, ein schöner Radlweg. Vorbei an der alten Stahlbrücke “Blaues Wunder”, rechts und links der Elbe herrliche Villen und Weingärten. Nach einer Einkehr in einem der zahlreichen Biergärten, beendeten wir unseren Ausflug. Am Abend hatten wir in der historischen “Kutscherschänke” einen für uns großen Tisch reserviert. Zum Abschluss noch einen Bummel durch das nächtlich, hell  erleuchtete Dresden. Aus vielen Lokalen und Gassen erklangen Gesang und Musik… 

Heute, Samstag der 20.05.17 war unsere Städte- Tour beendet  Es war eine sehr schöne, unvergessene und kurzweilige Ausfahrt mit vielen Höhepunkten nach dem Motto…..

…….mit Freunden on tour…..

R.O.

 

 

Frühlings- Ausfahrt ins Eichsfeld/ Thüringen vom 04.05. bis 12.05.2017

Ein Naturpark, drei Landschaft. Das Gebiet im Nordwesten Thüringens, direkt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zwischen Eisenach im Süden und dem Heilbad “Heiligenstadt” im Norden, bietet eine Vielfalt auf kleinstem Raum. Zahlreiche Burgen und mittelalterliche Städtchen verbreiten pure Romantik.

Unsere Reisegruppe traf sich am Donnerstag den 04.05.17 in Bornhagen auf dem Parkplatz des mittelalterlichen Gasthaus “Klausenhof” unterhalb der Burg Hanstein. Nach einem kleinen Orientierungs- Spaziergang , genossen wir den Abend in einem der alten, historischen Gaststuben, anlässlich unseres jährlichen Clubessen. Am nächsten Vormittag fand unsere alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Nachmittag eine schon etwas anspruchsvolle Wanderung auf die “Teufelskanzel”. Der Weg führte uns durch einen herrlichen Buchenwald,  oben angekommen, eine urige Waldhütte.  Alle gönnten sich eine kleine Brotzeit mit den Spezialitäten vor Ort und so gestärkt schafften wir alle ganz locker wieder den Rückweg. Natürlich musste am Abend auf dem Parkplatz noch ein Boule- Matsch gespielt werden.

Tags darauf reiste die Gruppe nach Bad Sooden, wo wir einen schönen Stellplatz in Allendorf, direkt an der Werra gelegen, für 2 Tage vorfanden. Von hier aus unternahmen wir einige Fahrrad- Touren, besuchten unter anderem auch das Stockmacher- Museum in Lindewerra. Ein sehr schöner, 17 km langer Fahrradweg, führte uns auch nach Eschwege. Zahlreiche, wunderschöne Fachwerkhäuser in romantischen Gassen und vielen kleinen Brücken über die Werra, ein wunderschöner Ort hier zu verweilen. Am Platz zurück, feierten wir eine Club-Neuaufnahme mit original Thüringer Bratwürstl und frisch gezapften kühlen Bier vom Fass.

Über die Deutsche Märchenstrasse, durch Täler und über Höhen steuerten wir unsere Fahrzeuge vorbei an den schönen Fluren des Eichsfeld. Ein kleiner Stopp an den Dietfurter Klippen, verbunden mit einer kleinen Wanderung durch den naturbelassenen Buchenwald. Es machte richtig Spaß, in der langen Wohnmobil Kolone zu fahren, denn das satte Grün der Wiesen und  die Gelb- leuchtenden Rapsfelder am Wegesrand, begleiteten uns eine ganze Weile. Der nächste Stopp war in Treffurt. Ein schöner Natur Stellplatz, direkt an der Werra lud uns zum Verweilen. Das Touristikbüro vor Ort bot uns eine erfahrene Führerin an, alles wissenswerte dieser Stadt und der gesamten Gegend zu zeigen und auch zu erklären.  Am nächsten Tag bestiegen wir wieder unsere Drahtessel, besuchten den Ort Wanfried und genossen im Biergarten der Gemeindeschenke das gute Essen und kühle Bier.

Heute, Donnerstag stand eine Besonderheit auf dem Reiseprogramm. Mit der Fahrrad- Draisinen- Bahn fuhren wir auf einer stillgelegten, sehr schönen alten Bahnstrecke von Lengenfeld bis Küllstedt.Diese 13 km lange Bergstrecke forderte unsere Fahrrad- Profis schon etwas. Am letzen Reisetag dieser Tour besuchten wir noch den 450 mtr. hohen Hülfensberg.  Hier oben eine schöne Franziskaner Klosteranlage aus dem 14. Jahrhundert mit einem traumhaften Ausblick auf das gesamte Eichsfeld. Auch unser Papst war 2011 hier oben zu Besuch.

Eine sehr schöne Reise innerhalb unseres Heimatlandes Deutschland war zu Ende. Viel gesehen und erlebt..war das Fazit der Teilnehmer.

R.O.

 

Biathlon in Antholz und Skifahren in Arabba vom 15.01. bis 28.01.2017

Sanft braust der Wind in den höchsten Wipfeln der Bäume, leise knarrt das Gebälk der alten Höfe. Sonst kein Laut. Still ist’s im Antholzertal.

Aber immer ab Mitte Januar ist es mit der Ruhe vorbei. Tausende Menschen aus über 30 Nationen bevölkern für 4 Tage dieses wildromantische Tal. “Biathlon Weltcup” Diese magische Sportart verzaubert und begeistert jedes Jahr ihre Fans aus nah und fern.

Auch die Reisemobilfreunde- Europa waren wieder vor Ort. Ausgestattet mit Fan- Schal und Mützen sowie den entsprechenden Fahnen bezogen wir den besten Platz, direkt neben der Huber- Alm.

  

Am Dienstag ein Fußmarsch vom Campingplatz rauf zum Biathlon- Stadion, natürlich bei traumhaften Wetter. Einkehr in der berühmten Huber- Alm und wieder den gleichen Weg zurück. Lockere 14km hatten wir heute im bergigen Gelände zurück gelegt.

Die Schneelage auf dem nahegelegenen Kronplatz war ausgezeichnet und so holten wir am Mittwoch unsere Bretter aus dem Skikeller und brausten damit die sehr gut präparierten Pisten hinunter.

Von Donnerstag bis Sonntag fanden die Biathlon Wettkämpfe statt. Unsere deutschen Skijäger waren in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich, was natürlich die Stimmung besonders anheitzte. Überall, ob im Festzelt, im Stadion oder auf dem Freigelände war mächtig viel los.

   

Am Montag wechselten wir unseren Standort. 65km weiter südlich gelegen, mitten in den Dolomiten befindet sich Arabba. Ein Skigebiet von außergewöhnlicher Schönheit. Skigenuss pur für Anfänger, Familien und Profis inmitten der schönen Dolomiten Berge. Hier findet man die modernsten Liftanlagen und hat eine Auswahl von anspruchsvollen, langen Abfahrten, bis hin zu den einfachen sanften Pisten. Jeden Tag waren wir auf den Teilabschitten der berühmten “Sella-Ronda” unterwegs.

Herrliche zwei Wochen, bei sauberer klarer Bergluft, stahlendem Sonnenschein und mit einem tollen Freundeskreis, was kann es schöneres geben……bis zum nächsten mal wenn es wieder heisst “Biathlon Antholz 2018”

R.O.