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 Hier finden Sie die Berichte unserer Ausfahrten 2018

Reisebericht von unserer Ungarn Reise ” auf den Spuren der Piroschka” vom 25.08. bis 15.09.2018

Ungarn, da denkt doch jeder gleich an Paprika und Gulasch, an die Puszta und schöne Weingärten aber auch an das ungarische Meer, den Balaton (Plattensee). Ungarn ist ein Reiseziel für Menschen, die Natur und Natürlichkeit lieben und auch die bekannte, gute ungarische Küche, mit ihren speziellen und preiswerten Speisen. Ungarn ist aber auch ein sehr flaches Land, vor allem die Puszta. Ungarn ist ein Land voller Schätze. Unsere Reise begann in Ardagger an der Donau und führte uns weiter nach Deutsch- Jahrdorf, nahe der ungarischen Grenze. Der schöne Stellplatz bot sich an, unsere neuen Clubmitglieder Inge und Herbert sowie Gudrun und Peter offiziell in den Club aufzunehmen.  Leider wurde mir in einem Thermalbad meine Internet- Kamera entwendet, sodass wir es Sonja und Ralf zu verdanken haben, Bilder für die Berichterstattung zur Verfügung zu haben. Die erste Etappe führte uns nach dem Grenzübergang über Györ (Audi Motorenwerk) und Komarno bis Esztergom an der Donau. Von hier ein sehr schöner Blick auf den Fluss. Die sehr schöne Basilika ist natürlich auch einen Besuch wert. Weiter fuhr der Tross vorbei am berühmten Donauknie, eines der schönsten, natürlichen Sehenswürdigkeiten Ungarns, bis nach Visegrad. Hier wanderten wir hoch zur Burganlage “Fellegvär”, eines der schönsten Burgen im Land und weiter bis nach Budapest, Ungarns Hauptstadt.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

 

 

 

 

Mit einer Gruppe von 11 Wohnmobilen ins Centrum einer Großstadt wie Budapest zu fahren, ist eine echte Herausforderung für die Fahrer, aber wir fanden ohne große Probleme unseren Campingplatz im Centrum. Als Belohnung servierte uns der Platzbetreiber leckeren Strudel, dazu den passenden Wein. Am nächsten Morgen brachte uns ein Reisebus zur Stadtbesichtigung mit einer charmanten Führerin. Alles was Budapest zu bieten hatte, bekamen wir zu sehen. Am Abend feierten wir erneut eine Club- Neuaufnahme, unser Ralf aus Essen wurde neues RMF Mitglied. Mit der Metro in die Stadt, schlendern durch die Markthalle und einen Blick ins Cafe “New York” und noch so einiges und das alles bei traumhaft schönem Wetter. Am schönsten war natürlich die nächtliche Bootsfahrt auf der Donau. Ein Meer von Lichtern rechts und links der Stadt.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

 

 

 

Laut unserem Reiseprogramm war heute die Weiterreise ins Tal “der schönen Frauen” angesagt. Unterwegs besichtigten wir das Sissi- Schloss in Gödöllö. Am späteren Nachmittag landeten wir schließlich in Eger auf dem Tulipan Campingplatz. In dieser Weingegend machten wir eine Weinprobe mit Musik und einer scharfen Gulaschsuppe mit Nocken. Am nächsten Morgen holte uns die Bimmelbahn ab um uns die Stadt Eger näher zu bringen. Am Abend statteten wir den zahlreichen, romantischen Weinkellern einen Besuch ab.

 

 

 

Bevor wir in die Weinstadt “Tokaji” gelangten, noch einen Stopp im Höhlen- Thermalbad Miskolc- Tapolca. Ein Wahnsinn dieses Bad, dessen Heilwasser fast ausschließlich in einem Höhlenlabyrinth sprudelt. Am Abend heizten wir unseren Club Grill an. In Tokaji selbst, dreht sich alles um den berühmten Wein in guter Lage. Die meisten Weintrinker kennen den “Tokajier” als sehr süßen Wein. Uns wurde aber glaubhaft bei einer Weinprobe im berühmten Weinkeller “Rakoczi” versichert, dass auch sehr trockene Weine hier angebaut werden. Die Weinprobe wurde mit 6 verschiedenen Weinen im Jahrhunderte alten Gewölbe Keller zelebriert.

 

 

 

 

Der nächste Reiseabschnitt führte uns in die Hauptstadt der ungarischen, nördlichen Tiefebene nach Debrecen. Eine Universitätsstadt mit vielen alten schönen Häusern, Kirchen und Exponaten zur Geschichte dieser Gegend. Wir stellten unsere Camper auf dem Thermal- Campingplatz Haiduszoboszolo ab. Hier befindet sich der größte Bäderkomplex von Europa. Klar, dass mussten wir schon nutzen und besuchten mehrmals diese riesige Badeanlage. Auf diesem Platz begegneten wir auch Freunden aus Frankreich, die eine ähnliche Tour mit Wohnmobilen durch Ungarn machten. Am Abend feierten wir mit unserer Brigitte W. ihren Geburtstag. Bereits am nächsten Morgen um 8.30 Uhr holte uns ein Reisebus mit Führerin ab, um uns die Stadt Debrecen näher zu bringen.  

 

 

 

 

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass diese Ausfahrt von unseren Ungarn Experten Franz und Marta ausgearbeitet, organisiert und als Reiseleiter auch durchgeführt wurde. Das Ungarn das Heimatland unserer Marta ist, war natürlich für uns ein großer Vorteil. Auf unserem Reiseplan stand nun die Puszta auf dem Programm und so landeten wir im Puszta Nationalpark “Hortobagy” inmitten dieser großen Typenlandschaft. Bisher befanden sich die von uns benutzen Straßen alle in einem befahrbaren Zustand aber langsam mehren sich die Schlaglöcher und die Durchschnitts- Geschwindigkeit sank bis auf 25 km/h. Vom Gestüt Hortobagy aus wurden wir im Pferdewagen weit hinaus in die Steppe gefahren. Weit ist sie, der Himmel über ihr stahlblau, dass im Wind wehende Gras gelblich gefärbt…die ungarische Puszta, dass größte zusammenhängende Steppengebiet Mitteleuropas. Hier kann die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt und die traditionsreiche Hirtenkultur auf vielfältige Weise erlebt werden. Einen schönen Abschluss des heutigen Tages fanden wir in einer nahen Cardas, wo wir so allerlei Spezialitäten probieren konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtung Süden parkten wir unsere Camper noch am Tisza- Parti Thermalbad, fuhren aber noch weiter bis zum Nationalpark Öpusztaszer, dort besichtigten wir ausgiebig das weitläufige, sehr schöne und interessante Freilichtmuseum. Am Abend servierte uns die Clubküche ungarische “Krautnudeln”,  sehr gut… 

 

 

 

 

 

Wir hatten nun den südlichsten Teil unserer Reise erreicht. Jetzt rollten wir in nördlicher Richtung zum ungarischen Meer, dem Balaton. Doch bis dahin stand noch einiges im Reiseplan. Der nächste Stopp war der Kiskunsag- Nationalpark. Am Rande des Parks befindet sich das bekannte Pferdegestüt “Bugac”. Mit einem von Pferden gezogenen Wagen wurden wir vom Parkplatz einer Cardas zum Gestüt gefahren. In einer Arena wurde uns die Reitkunst der Hirten in verschiedenen Vorführungen gezeigt. Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich bei Bier und Wein. Bevor wir am Balaton ankamen noch mal einen Zwischenstopp an der Tamasi Therme, wo wir uns alle ein wenig von den Reisestrapazen erholten.

 

 

 

 

Über Siofok gelangten wir an das ungarische Meer, den Balaton (Plattensee). Immer am Südufer entlang, erreichten wir die größere und sehr schöne Stadt Keszthely. Nahe am See fanden wir unseren Stellplatz. Ein Spaziergang an der Promenade, eine Besichtigung des Stadtkerns und der Schlossanlage mit den verschiedenen Museen sollte schon sein. Das kühlende Bad im See selbst haben wir sehr genossen. Am Abend spendierte die RMF Touristik noch unsere allseits beliebte “Schlammbowle”…

 

 

 

Die letzte Etappe verlief über Sümek nach Bük. In Sümek besuchten wir noch die schöne Burganlage, wo gerade Reiter- Spiele stattfanden. In Bük angekommen, hier blieben wir noch zwei Tage, besuchten wir unser bekanntes Heilbad. Alle genossen nochmals das warme Heilwasser und erholten sich von der dreiwöchigen Reise durch das ungarische Land.

 

 

 

 

Am Abend war im Rosengarten ein Abschiedsessen organisiert, jeder konnte sich bestellen was er wollte und es schmeckte allen sehr gut.

 

 

 

 

Der Vorstand für Touristik berichtete nochmals in einem Rückblick über all das was in den letzten 3 Wochen so los war und es war eine ganze Menge. Alles in allem war es eine sehr angenehme, erlebnisreiche und gut organisierte Ausfahrt. Der besondere Dank galt natürlich den Organisatoren Marta und Franz. Beide haben in ihrer netten und besonnenen Art die Reisegruppe durch das schöne Land Ungarn gelotst. Die Reise hatte viele Höhepunkte und bleibende Erinnerungen. Wie immer, galt auch auf dieser Ausfahrt wieder ein besonderer Dank an unsere Clubküche mit den vielen Helfern. Am Samstag früh reisten alle Teilnehmer weiter, blieben noch oder fuhren nach Hause in ihre Heimat….
Ricci Ott, Vorstand Reisen

 

Reisebericht  unserer Tour von Dänemark über Schweden nach Norwegen und wieder zurück nach Dänemark…..
vom 23.06. bis 22.07.2018

Eine solche Reise zu organisieren, planen und durchzuführen, bedarf schon eine große Portion Mut, Zeit und sehr viel Vertrauen an die Teilnehmer……mit 12 Wohnmobilen erfüllten wir uns diesen lang ersehnten Traum.
Skandinavien ist ein Teil Nordeuropas, der je nach Betrachtungsweise unterschiedliche Länder umfasst, darunter in jedem Fall Schweden und Norwegen, aber auch Dänemark.
Die Reiseroute führte uns zuerst in das zwischen Nord- und Ostsee liegende Dänemark. Die meisten Wohnmobilisten  bevorzugen die sogenannte “Vogelfluglinie” über Puttgarden mit der Fähre. Wir aber fuhren den Landweg und benutzten die Tunnel- Brücken- Verbindung über den Öresund zwischen Kopenhagen und Malmö. Immer der Mitternachtssonne entgegen reisten wir meist auf der E45 hoch über Jönköping, Mora und Östersund. Kurz nach Jokkmokk überquerte unser Tross den Polarkreis. Zwischen Kiruna und Narvik kreuzten wir die Landesgrenze Schweden- Norwegen. Immer Nahe der E10 rollten wir bis an die Spitze der Lofoten, mit einem Abstecher nach Andenes. Von Moskenes mit der Fähre nach Bodö und weiter auf der E6 über Mo i Rana bis nach Trondheim. Der letzte Abschnitt führte die Karawane über Lillehammer und Oslo zum Fährhafen nach Kristiansand. Die Fähre brachte uns nach der gut 6000 Kilometer langen Reise wieder zurück nach Hirthals in Dänemark.
Am Sonntag den 17.06. versammelten sich alle Teilnehmer auf dem Sportgelände in Wilkenburg bei Hannover, um am nächsten Tag gemeinsam die Route zu starten. Das erste Etappenziel war Rendsburg, am Nord- Ostseekanal. Dort fand nun die offizielle Begrüßung durch den Vorstand Reisen mit einer bayerischen Brotzeit statt. Recht beeindruckend die vorbeifahrenden, riesigen Kreuzfahrschiffe.

 

 


 

 

 

Entlang der Autobahn  A7 vorbei an Flensburg fuhren wir nach Dänemark. Bei klasse Wetter erreichten wir den Yachthafen von Middelfart. Schon sehr beeindruckend die Überquerung der beiden großen Brücken Storebaelt und Oeresund am nächsten Tag. Mit einer Übernachtung auf dem CP Kopenhagen in Dragor und an Malmö vorbei, landeten wir schließlich in Landskrona im dortigen Yachthafen.

 

 

 

Ein sehr schöner Stellplatz, direkt am Wasser lud uns zum Verweilen ein. Inzwischen bemerkten wir schon, dass die Tage länger wurden, was dazu führte am Abend schon das ein oder andere Glas Rotwein zu trinken.
Einen längeren Stopp gönnten wir uns in Gullbranna auf dem dortigen Campingplatz. Hier wurde 3 Tage lang das “Midsommar Fest 2018” gefeiert. Alt und Jung tanzten ausgelassen bei Musik um einen Maibaum.

 

 

 

Nun ging unsere Reise durch Schweden so richtig los. Der erste Abschnitt führte uns bis Jönköping am Vättern- See. Eine besondere Attraktion und Sehenswürdigkeit war hier das weltweit einzige Streichholz Museum. In diesem Haus wird sehr beeindruckend die Herstellung und deren Geschichte vom Streichholz erzählt. 

 

 

 

In Mariastad, erneut ein traumhafter Stellplatz war heute Grillen angesagt. Schweden hat Supermärkte, in denen man gut und auch günstig einkaufen kann. So kamen Schweinesteaks, Chicken- Beine, dazu Kartoffel- Gurken- und Tomatensalat auf den Tisch. Bier und Wein fehlte natürlich auch nicht. Inzwischen war es um 23 Uhr noch taghell und sehr warm.

 

 

 

Am nächsten Tag weiter immer auf der E 26 bis hoch nach Mora. Kurz vor Mora liegt das bekannte Dorf “Nusnäs”. Hier werden die weltweit bekannten Dala- Pferdchen hergestellt. Das Dala Pferdchen ist eine aus Holz geschnitzte Figur in Pferdeform, die in der schwedischen Landschaft Dalarna gefertigt wird. Dalapferdchen gelten heute  als Symbol für Schweden. In Mora selbst besuchten wir das bekannte Vasalauf- Museum.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

 

 

 

Über Rätan, Vilhelmina bis Arvidsjaur, ein Lappendorf. Wir sind nun bei den Rentieren angekommen. Kurz vor Jokkmokk überqueren wir den Polarkreis. Mit einem Glas Sekt feiern wir diesen bekannten Breitengrad. Im Ort selbst schauen wir uns einige Sehenswürdigkeiten, dass schön eingerichtete Heimatmuseum sowie die neu restaurierte Holzkirche an. Mit unseren Fahrzeugen fuhren wir anschließend einen Höhenweg zu einer Aussichtsplattform hoch. Eine traumhafte Aussicht in das weite Umland belohnte uns für diesen Abstecher.

 

 

 

 

 

Eigentlich kann man es nicht beschreiben und es werden nur wenige glauben….das Wetter hier oben in Nord- Schweden. Immer nur in kurzen Hosen und mit T- Shirt bekleidet. Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch und das hier oben im hohen Norden. Das nächste und zugleich letzte Ziel in Schweden ist die Eisenerzstadt Kiruna. Kiruna ist einzigartig und voller Kontraste. Hier befinden sich die weltweit größte unterirdische Eisenerzmine, das weltberühmte Ice- Hotel, der höchste Berg Schwedens sowie die älteste Holzkirche der Samen.

 

 

 

 

Zwischen Kiruna und Narvik überqueren wir die Landesgrenze nach Norwegen. Der Grenzübergang war kaum zu bemerken. Narvik selbst hat neben dem neuen  Kriegsmuseum und dem Industrie- Hafen nicht viel zu bieten, so fuhren wir weiter auf der E10 Richtung Lofoten. Unser erstes Ziel war der Wahl- Safari Ort Andenes. Dort heuerten wir auf  dem Boot “Reine” an, um mit etwas Glück, Wahle beobachten zu können. Nach etwa 20 Kilometer auf das offene Meer hatten wir dann auch dieses sagenhafte Glück. Vier dieser riesigen Pottwahle tauchten unmittelbar vor uns auf, um frische Luft in ihre Lungen zu pumpen. Ein riesen Schauspiel, dass Abtauchen mit den bis zu 4 mtr. breiten Schwanzflossen. Nach rund 30 Minuten wiederholte sich dieses Schauspiel. Einigen Freunden unserer Reisegruppe war der Seegang dann doch zu heftig und sie mussten zur Tüte greifen.

Langsam wurde es Zeit, weiter Richtung Süden der Lofoten zu fahren. Wir besuchten noch die Orte wie Andoye und Svolvaer. Der Fischerort Henningsvear, auch bekannt als Venedig der Lofoten, lud uns zum Shoppen ein. Gleich am Ort Grog liegt das Wikinger Museum mit Lagerleben. In Nusfjord, ein reizvolles kleines Fischerdorf fanden wir keinen für uns geeigneten Parkplatz und so mußten wir bis Ramberg weiterziehen. Einen schönen Natur belassenen Stellplatz fanden wir schließlich in Flagstad. Etwas windig aber dafür ein schöner Strand.

 

 

 

Wir besuchten noch das allerletzte Dorf auf den Lofoten, nämlich “Ä”. Hier scheint es wirklich so, als befindet man sich am Ende der Welt. Einige Museen erzählen die Geschichten der alten Seefahrer und der Fischerei von damals. Heute Montag der 09.07. war das Abenteuer Lofoten zu Ende. Von Reine nach Moskenes zum Fährhafen, wo bereits unsere Fähre auf uns wartete.  Nach 4 stündiger ruhiger Überfahrt landeten wir in Bodö. Sofort starteten wir unsere Weiterfahrt, allerdings nicht auf der Haupt- Touristenstraße, sondern besuchten noch die Saltstraumen Brücke, um die Gezeitenströmungen zu beobachten.
 

 

 

Wir fuhren auf der Neben- Route E812 mit wenig Verkehr und abwechslungsreicher und romantischer Straßenführung. Urplötzlich landeten wir auf einer abgelegenen Ziegen- Alm. Auf dieser Alm waren waren ca.250 Ziegen zu Hause. Der Besitzer erlaubte uns eine Übernachtung. Nun erreichten wir wieder die mit vielen Baustellen versehene Hauptroute E6. Bei Mo i Rana überquerten wir erneut den Polarkreis, aber jetzt in südlicher Richtung. Ein kurzer Stopp um noch Souvenirs einzukaufen. Inzwischen hatten wir auch wieder unser schon gewohntes Wetter, immer Sonnenschein. Ohne Klimaanlage im Fahrzeug ging nichts mehr… und alle wollten wieder ans Wasser. Wir suchten und fanden ein kleines Dorf mit einem Hafen am Fjord. Hennesberget hatte gerade noch die Anzahl der Plätze für uns frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich wollten wir uns heute eine typische Lachs- Leiter anschauen, doch diese hatte vermutlich wegen Wassermangel geschlossen. In Grong parken wir auf einem Campingplatz am Fluss. Am Abend wurde wieder unsere Clubküche aktiv, später verfolgten wir das WM Spiel England gegen Kroatien. Hier wäre es schön gewesen, noch zu verweilen aber der Reiseplan wollte, dass wir weiter bis nach Trondheim fuhren. Wir hatten, wie schon sehr oft, Glück mit dem Stellplatz. Mitten in der doch größeren Stadt fanden wir unsere Bleibe. Von hier aus erreichten wir die Altstadt zu Fuß in wenigen Minuten. Sehr beeindruckend der Nidarosdom, die wohl bedeutendste Kirche Norwegens. Diese dient noch heute als Krönungsstätte  der norwegischen Könige. Die Gamla Bybrua (alte Stadtbrücke) sowie die alten, bunten Speicherhäuser an der Nidelva, alles eindrucksvolle Zeitzeugen der Vergangenheit.

 

 

 

 

Tags darauf rollte unser Tross weiter Richtung Süden, nach Lillehammer der Olympia Stadt. Unterwegs noch eine kleine Pause an der Magalaupet- Schlucht, mit einem tosenden Wildbach, der hier als Gletscherabfluss mehrere Strudellöcher oder Gletschermühlen geformt hat. Übernachtet haben wir auf einer Anhöhe von 1100 mtr. Nahe der E6. Einige von uns machten sich noch auf den Weg, die schöne Bergwelt zu erkunden. Leider erwischte uns ein Gewitterschauer, nachdem sich oben in der Hütte aber eine offene Feuerstelle befand, konnten wir unsere Kleidung wieder trocknen. 

 

 

 

 

 

 

Nur noch wenige Kilometer bis Lillehammer, noch ein Besichtigungs- Stopp in Ringebu an einer sehr schönen alten Stabkirche. In Lillehammer parkten wir hoch oben auf dem terrassenförmigen Stellplatz an den Olympia Schanzen. Am Nachmittag stiegen die etwas fitteren Freunde ganz nach oben, die 936 Stufen bis zum Anlauf der Großschanze. Von hier oben hatten wir eine super Aussicht auf die Olympia- Stadt mit Umgebung.  Bevor wir von diesem schönen Ort wieder Abschied nahmen, besuchten wir noch das Freilichtmuseum Maihaugen, wo sehr interessante Dingen zu sehen waren.

 

 

Nun haben wir noch knapp 200 km bis Oslo. Zuerst auf der E6, später auf der E4, immer am größten See Norwegen den Mjoesa- See entlang, bis zur Hauptstadt Norwegen’s. Sofort schluckte diese gigantische Stadt unsere Reisegruppe. Letztlich fanden wir uns aber im Stadthafen alle wieder. Mit dem öffentlichen Bus ging’s ins Zentrum, um den Stadtkern zu Fuß zu erkunden. Nachdem wir uns ein Bier geleistet hatten, zu diesen Preisen bekommt man bei uns eine ganze Kiste, schlenderten wir am Hafen entlang zurück. Bevor wir aber von Oslo Abschied nahen, besuchten wir den Viegeland Park mit seinen ca. 200 riesigen  Granit- Skulpturen. Jetzt wollten wir wieder ans Meer und starteten nach Langesund an der Süd- Küste.

 

 

An diesem schönen Küstenstreifen wollten wir schon 2 Tage bleiben, um uns etwas zu erholen. Einige nahmen ein Bad im Meer, andere machten eine Wanderung an der Küste und unsere Angelfreunde kamen auch nicht zu kurz. Am Abend zauberte die Clubküche ein 3- Gänge Menü auf die Tische. Für den letzten Tag in Norwegen suchten wir uns schon einen besonders schönen Ort aus, nämlich das Küsten Dorf Risör mit seinem reizvollen Hafen und den gepflegten alten Patrizierhäusern. Schön, am Abend nochmals in romantischer Stimmung durch die Hafenanlage zu schlendern… 

 

 

 

 

 

Ein letztes mal Ent- und Versorgten wir in Norwegen unsere Fahrzeuge, um von Kristiansand  mit der Fähre nach Hirthals in Dänemark zu fahren. Nach rund 3 Stunden auf der “Color- Line” betraten wir wieder dänischen Boden. Da wir am nächsten Tag in Deutschland sein wollten, mussten wir am Abend noch ca. 150 km weit fahren. In Randers fanden wir für die Nacht noch einen Stellplatz.

 

 

 

Am Freitag den 20.07.18 so gegen 15 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Nord- Ostseekanal in Rendsburg. Im Schiffs- Ansage Restaurant versammelte sich am Abend die “Reise- Mannschaft” ein letztes mal, um in gemütlicher Runde auf die vergangenen letzten 5 Wochen zurück zu blicken. Zum Abschiedsessen bestellten sich die meisten leckeren Fisch, dazu ein Weissbier bzw. Glas Weißwein. Noch lange saßen wir bei angenehmen Temperaturen vor unseren Womos. Das Abschied nehmen fiel doch so einigen recht schwer.  Am Samstag früh fuhren so nach und nach alle wieder in Richtung ihrer Heimat. Eine Reise war zu Ende, die bei vielen Teilnehmern zahlreiche Erlebnisse und Erinnerungen hinterlassen wird. Schweden und Norwegen sind wohl die schönsten und besten Reiseländer für Wohnmobil- Reisende. Durch das “Jedermanns- Recht” kann man fast überall auf den schönsten Plätzen stehen bleiben und die traumhafte Natur genießen. Für uns als Organisatoren waren es schon anstrengende Wochen, die wir aber nicht missen wollten.

 

 

 

 

Ricci Ott, Vorstand Reisen

Reisebericht von unserer Mai- Ausfahrt nach Lothringen 

vom 10.05. bis 27.05.2018

Lothringen ist eine geschichtsträchtige Region im Nordosten Frankreichs, die an Belgien, Luxemburg und Deutschland angrenzt. Die Region ist größtenteils ländlich geprägt. Entlang unserer Reiseroute streiften wir viele Berge und Seen aber auch endlose Wälder. Diese Gegend ist auch bekannt durch gutes Essen. Besonders der Flammkuchen aber auch der gute Wein wird auf der ganzen Welt hochgelobt. Ein Besuch von Nancy und der 120.000 Einwohner Hauptstadt Metz lohnen sich besonders. Hier trifft sich jung und alt in fröhlicher, gemütlicher Runde. Viele schöne Campingplätze aber auch Stellplätze für Wohnmobile laden uns Camper zum verweilen ein. Unsere RMF Reisegruppe hatte das Glück, von einem Mitglied das hier zu Hause ist, geführt zu werden. Kein Winkel blieb uns deshalb verborgen. Auch das Wetter spielte mit, wir hatten diese zwei Wochen meist Sonnenschein.
Am Donnerstag den 10.05.18 (Vatertag) trafen wir uns alle, 18 Reisemobile auf dem Stellplatz in Sarreguemines. Die verflixte Schranke zur Einfahrt machte uns ein wenig Probleme (auf dem neuen Platz fehlte noch die richtige Programmierung). Aber pünktlich um 17.00 Uhr konnte ich schließlich alle Teilnehmer, darunter auch 4 Gäste- Einheiten begrüßen. Anlässlich meines 75igsten Geburtstag durfte ich die gesamte Truppe zum Abendessen mit den dazu passenden Getränken einladen. Es wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert, gesungen und gelacht.
Am nächsten Tag schon wieder ein Fest, unsere Eva wurde heute 80 Jahre jung. Klar das alle gemeinsam Ihr ein Glückwunsch- Ständchen servierten. Ich durfte unserem Jubilar im Namen der Reisegruppe ein schönes Geschenk überreichen.
Im Konvoi, aufgeteilt in 2 Gruppen fuhren wir anschließend nach Sarregmünd und besuchten dort eine alte Keramik- Hütte. Für 18 Wohnmobile immer einen geeigneten Parkplatz zu finden, ist nicht immer so einfach. Aber mit ein wenig Geduld gelingt es meistens. In 2 Gruppen wurden wir von erfahrenen Führern durch die ehemaligen Fabrikation Hallen geführt. Recht ausführlich bekamen wir alles über die Herstellung der Keramik aus vergangenen Tagen gezeigt, erklärt und auch teilweise noch vorgeführt. Dieses Gewerbe, um das weiße Gold, hat die Stadt Sarregmünd berühmt und auch reich gemacht. Nach dem Besuch rollten wir noch 12km weiter zum sehr schönen Stellplatz in Bliesbruck/Reinheim. Sofort wurde mit den Vorbereitungen der Geburtstagsfeier und Beklebung begonnen.
Am Abend wurde dann gefeiert und auch gleich das neue Mobil von Eva und Ernst mit dem RMF Clubzeichen durch unseren Vorstand Verwaltung versehen. Beide servierte der Reisegruppe Speisen und Getränke aus Ihrer Heimat.

 

 

 

 

Geburtstage haben wir im Mai am laufenden Band, so auch heute am 12.05. zum dritten mal. Zwar war unsere Sonja nicht mitgereist nach Lothringen, doch die Reisegruppe trillerte Ihr einen Geburtstags- Gruß  übers Telefon.
Direkt am Stellplatz grenzte der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Hier konnten wir in die Regionalgeschichte, aber auch in die Vergangenheit Europas eintauchen. Zahlreiche Funde aus der näheren Umgebung konnten wir mit einem Führer eindrucksvoll bestaunen. Müde von dem Laufen im Park war am Nachmittag Ruhe verordnet. Zu späterer Stunde noch eine Boule- Runde, am Abend strapazierten wir unsere Stimmbänder am Lagerfeuer. Ein plötzlich einsetzendes Gewitter beendete die Abendstimmung.

 

 

 

 

Heute Sonntag der 13.05. war wieder Muttertag. Es gehört natürlich schon zum guten Ton, dass unsere anwesenden Mütter mit einer kleinen Aufmerksamkeit vom Vorstand Verwaltung bedacht werden. Heute wollten wir auf die Suche nach dem “scharzen Gold” Lothringens Ausschau halten und deshalb besuchten wir die Schachtanlage “Wendel” in Petit Roselle. Von 1818 bis 2012 wurde hier in 58 Schächten die begehrte Steinkohle gefördert. Recht Eindrucksvoll verlief die Führung durch die nachgebauten Schachtanlagen. Sämtliche damals in 1200 Meter Tiefe eingesetzten schweren Maschinen konnten wir eindrucksvoll bestaunen. Im Anschluss servierte uns die Kantine noch einen deftigen “Bergmannsteller” sowie Kaffee und Kuchen. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht auf dem Gelände des Bergwerks.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Grosbliederstroff. Um 15.00 Uhr fand hier im Restaurant “L’Ecluse” unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt.
Unterwegs hatten wir noch etwas Probleme Frischwasser für unsere Tanks zu bekommen. Doch auf der nahen Friedhofsanlage  durften wir unsere Fahrzeuge ausreichend befüllen. Die Mitgliederversammlung war in knapp einer Stunde erledigt. Unsere Gründungsmitglieder Brigitte und Peter wurden zu Ehrenmitglieder benannt, was beide sehr gefreut hat.
Um 18.00 Uhr baten wir dann alle Mitglieder und Gäste zum gemeinsamen Essen ins Restaurant. 

 

 

 

 

Wenn man das Land Lothringen besucht, gehört auch ein Abstecher an die “Maginot Linie” dazu. Dieses Verteidungssystem der Franzosen erbaut von 1930 bis 1940 sollte zum Schutz gegen Angriffe aus den Nachbarländern.dienen. 
Angeblich wurde aus diesen Anlagen entlang der gesamten französischen Landesgrenze kein einziger Schuss abgegeben. Wir besichtigten die Anlagen von Fort Casio in Rohrbach und am Simserhof.
Alle waren froh wieder die wärmende Sonne und das Tageslicht zu verspüren. Noch 12 km waren zu fahren, um ans nächste Ziel der Stadt “Bitsche” zu gelangen. Hoch oben, nahe der Citadelle schlugen wir unser Lager für 2 Nächte auf.

 

 

 

 

Mit nur 6 Wohnmobilen transportierten wir unsere Reisegruppe zur bekannten Cristallerie Saint Louis. Hier werden in aufwendiger, handwerklicher Fertigungstechnik weitgehend besonders hochwertiges Kristallglas verarbeitet. Vom 4-8 Meter hohen Leuchter bis zum kleinen Schnapsglas… alles fein geschliffen und teils vergoldet. Wir konnten all den Meistern und Künstlern sehr nahe über die Schulter schauen. 
Anschließend besuchten wir noch die sehr schöne Katedrale von Saint Louis, deren Kostbarkeiten uns ausführlich erklärt wurden. Wieder zurück auf dem Stellplatz servierte uns heute unsere Reiseleiterin Brigitt eine deftige Brotzeit mit gutem Wein.

 

 

 

 

Bereits am frühen Vormittag machte wir uns auf den Weg, die nahe Citadelle von Bitsche zu erkunden. Sehr beeindruckend diese Festung hier hoch oben über der Stadt aus dem 1. Weltkrieg. Mit Kopfhörern versorgt stöberten wir durch alle Gassen, Räume und Gänge dieser Anlage.
Ein krasser Gegensatz zu dieser kriegerischen Burg war am Nachmittag der Besuch des “Garten des Friedens”. Auf der Festung roch man förmlich die Zerstörung und Vernichtung und hier unten im Garten befanden sich ein Grün der Wiesen, zahlreiche unterschiedliche Blumen, man spürte das Spiel des Windes, die Ruhe und die Freude….die Glücksgefühle und die Seele machten eine Weltreise.
Am Abend servierten uns unsere französischen Gäste Monik und Renee einen Aperitiv mit Köstlichkeiten aus ihrer Heimat. Ein sehr schöner Tag neigte sich zur Nacht.

 

 

 

 

Am Freitag den 18.05. um 9 Uhr Abreise in Bitsche, unterwegs Einkaufen im Supermarkt, weiter bis zum Rhein- Marne Kanal bei Lutzelborg. Auf dem CP Plan Incline parken wir unsere Womos ein. Eine kleine Wanderung durch den Wald und schon waren wir hoch oben auf der Plattform des Schiffshebewerks. Mit einem Besichtigungsboot fuhren wir ins obere Wasserbecken (Schleuse) ein. Nur wenige Minuten dauerte die ca. 400 Meter lange Talfahrt im Schrägaufzug. Eine kurze Runde auf dem Kanal, dann wieder rauf zum oberen Kanal. Wieder am Platz angekommen, nutzen wir das Angebot der schönen Boule- Bahn. Heute mal 10 Damen gegen 10 Herren. Ein spannendes Matsch, wo sich am Ende etwas glücklich die Herren durchsetzten. Anschließend die Siegerehrung mit Schlammbowle,spendiert von Christel und Karl.
Am nächsten Tag hatten wir eine Fahrt mit der Bimmelbahn bestellt. Die Bahn transportierte uns den stromaufwärts gelegenen Kanal entlang durch das schöne Schleusenwärtertal. (ehemalige Schleusenleiter).Dabei begegneten wir vielen Urlaubern entspannt auf Ihren gemieteten Hausbooten. Am späten Nachmittag heizten wir den großen Grill an. Die leckeren Steaks und Bratwürste mit gutem Kartoffelsalat, dazu Bier und guter Rotwein waren schnell vergriffen. Auf einem TV Gerät im Freien verfolgten wir schließlich das Fußball Matsch Eintracht Frankfurt gegen Bayern München, dass einen gerechten Sieger fand.

 

 

 

Am Sonntag verließen wir diesen schönen Platz , um nur ein paar Kilometer später auf einem alten Bahnhof in Abreschviller unsere Autos abzustellen. Am Nachmittag hatten wir eine romantische Bahnfahrt mit dem Orient- Express, gezogen von einer alten Dampflok, gebucht. Versorgt mit so allerlei Spirituosen hatten wir sehr viel Spaß auf dieser kleinen Fahrt durch die Wälder der Vogesen.
Den Abend verbrachten wir in einer nahe gelegenen Kneipe und probierten die Spezialitäten von “Mama”

 

 

 

 

Bereits um 8 Uhr früh waren wir heute schon auf der Piste. Immer entlang der Berge, Wälder und Wiesen der Vogesen, ein kleines Stück streiften wir elsässisches Gebiet. Pünktlich erreichten wir die Confiserie “Des Hautes Vosges”

in Plainfaing. Unsere Reisegruppe wurde bereits erwartet und so führte man uns sachkundig durch die Produktion der vielen unterschiedlichen Bonbons und sonstigen Süßigkeiten. Im angrenzenden Shop wurde viel probiert und auch eingekauft. Am Nachmittag bildeten wir 4 Teams a. 5 Spieler um ein Boule Turnier zu spielen. Nur ein plötzlich einsetzendes Gewitter konnte uns vertreiben. 

 

 

 

 

Unser Reiseleiter hatte sich für heute eine ganz reizende Streckenführung zu recht gelegt. Bis auf eine Passhöhe von 1300 Meter schraubte sich unser Tross durch die Berge der Vogesen. Hoch oben auf einem Parkplatz ließen wir unsere Fahrzeuge stehen und wanderten die letzten Meter hoch zum Gipfel von Hohneck.. Auf den Schneefeldern konnten wir sehr erstaunt, sogar Gämsen bei ihrem Spiel beobachten. Nachdem plötzlich wieder ein Gewitter aufkam, flüchteten wir schnell in die nahe liegende Berghütte. Der Regen hörte aber nicht auf, unser Peter sprang als Taxi ein und beförderte uns trocken nach unten. Wir wollten noch bis nach Gerardmer, einer der größten Luftkurorte der Vogesen. Gleich nach Erreichen dieser schönen Gemeinde kauften wir ein, denn heute wollten wir eine Gemüsepfanne mit Bratwürsten auf die gemeinsamen Tische bringen. Etwas versteck dieser See- Campingplatz, noch dazu eine Umleitung. Es dauerte schon seine Zeit, bevor wieder jeder seinen Platz gefunden hatte. Viele Hände waren mit der Zubereitung des Gemüses für den Abend beschäftigt.Mit den richtigen Zutaten und Gewürzen schmeckte die Gemüsepfanne dann ausgezeichnet. Die Bratwürste schön knackig gebraten wurden alle restlos verputzt. Bei angenehmen Temperaturen saßen wir bis tief in die Nacht draußen.

 

 

 

Mittwoch der 23.05. Bereits am frühen Vormittag fuhren wir an  zahlreichen Marillen Bäumen und Gärten  vorbei, bis wir die “Maison de la Mirabell” in Rozelieures erreichten. Hier wurde uns gezeigt, wie man aus dieser süßen Frucht Schnaps, feine Liköre, ja sogar Whisky erstellen kann. Alles sehr aufwendig, aber wie es scheint lohnt sich diese Mühe. Nach der Besichtigung noch weitere 40km bis nach Charmes, wo wir am Hafen der Stadt, einem Moselkanal, unsere Fahrzeuge abstellten. Einige schauten sich den Ort an, doch die meisten mussten ja noch das Boule Finale ausspielen. Letztlich setzten sich als Turnier- Sieger das Team von Marta mit den weiteren Spielern Margret, Mary, Peter und Ricci durch.
Das musste natürlich gebührend gefeiert werden. 

 

 

 

 

Wer diesen schönen Landstrich Lothringen besucht, muss auch in Nancy, der königlichen Stadt gewesen sein. Auf dem sehr schönen CP am Stadtrand stellten wir unsere Womos ab. Mit dem Stadtbus fuhren wir ins Zentrum, liefen über den Place Stanislas mit den zahlreichen goldenen Toren.in alle Richtungen. Mit einer Bimmelbahn besuchten wir die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Noch einen Bummel durch die engen, kleinen Gassen, dabei durfte der Cappuccino nicht fehlen. Mit dem Stadtbus wieder zum Platz zurück.

 

 

 

 

Freitag der 25.05. Heute die letzte Etappe unserer Reise. Immer der Mosel entlang, erreichten wir die Hauptstadt von Lothringen, die 300.000 Einwohner große Stadt Metz. Der Campingplatz mitten in der Stadt gelegen, war Ausgangspunkt unserer Erkundigungen. Erneut mit einer Bimmelbahn die obligatorische Stadtbesichtigung. Anschließend eine Einkehr in einer der zahlreichen Kneipen. Ein besonderer Genuss war aber der abendliche Spaziergang durch die herrlich beleuchtete Altstadt mit der Kathedrale Saint Etienne. Die laue Sommernacht lockte alle Bewohner in und um Metz in die Stadt. Es schien so, als wären alle, jung und alt auf den Beinen.

 

 

 

 

Der letzte Tag dieser Ausfahrt war angebrochen. Ein Teil ging am Vormittag noch mal zum Shoppen in die Stadt. Am Nachmittag etwas Ruhen am Platz und am Abend besuchten wir ein schönes Restaurant für unser Abschiedsessen. Ich machte nochmal einen kleinen Rückblick auf dieser von unserer Brigitt bestens organisierten Ausfahrt der letzten 20 Tage mit sehr vielen Höhepunkten.

Der Dank galt auch bei allen, die durch ihr Mitwirken zum gelingen dieser Ausfahrt beigetragen haben.

 

 

 

 

Am Samstag früh war große Verabschiedung und so nach und nach fuhren alle in Richtung Heimat…..

Ricci Ott, Vorstand Reisen

 

Reisebericht von unserer Frühlings- Ausfahrt in den Bayerischen Wald

vom 22.04. bis 29.04.2018

Endlose Wälder, mächtige Bergrücken und sanfte Kuppen, kleine Bergseen, darüber zarte Nebelstreifen in der Dämmerung. So zeigt sich die größte Waldlandschaft Mitteleuropas,
der „Bayerischer Wald“
Auf rund 6.000 Quadratkilometer breitet sich der Bayerische Wald zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze aus. Entlang der Grenze zu Tschechien liegt Deutschland einziger Urwald mit seiner unberührten Natur und seltenen Tierarten wie Luchs, Wolf, Eulen und Fischotter sowie auch der sehr selten gewordene Elch.

Pünktlich bis 14.00 Uhr trafen alle angemeldeten Teilnehmer dieser Ausfahrt, darunter 8 Mitglieder- und 2 Gäste Einheiten, am Sonntag den 22.04.18 auf dem Knaus Camping Platz in Neureichenau ein. Die offizielle Begrüßung fand so gegen 16.00 Uhr mit einem kleinen Aperitif statt. Der Reiseleiter erklärte das Programm für die nächsten Tage. Um 18.00 Uhr begaben wir uns alle ins Camping- Restaurant. Die Küche servierte uns mit einer Spezialität aus Omas Küche, den originalen bayerischen Schweinebraten. Dazu ein süffiges Schwarzbier von der naheliegenden Brauerei. Nach einigen Stunden in lustiger Gesellschaft endete dieser erste gemeinsame Abend.

 

 

 

 

Montag den 23.04. Gut ausgeruht wanderten wir am Vormittag zum „Gut Riedelsbach“. Hier hatten wir eine Bierprobe und Besuch des Brauerei Museum eingeplant. Einer der besten Bier- Sommeliers, der Schwiegersohn des Hauses, erzählte uns recht ausgiebig alles Wissenswerte um den köstlichen Gerstensaft. Sehr urig eingerichtet das kleine Museum mit vielen Dingen aus der Brauerei- Kultur. Zum Abschluss servierte uns der Küchenchef gepökelten und gegrillten Schweinshaxen, dazu natürlich das hauseigene Bier.
Am Platz zurück noch eine Runde Boule- Spiel. Recht lustig wurde es am Abend bei riesigem Lagerfeuer. Unsere französischen Gäste Andre und seine Frau Claudia servierten uns servierten einige Flaschen Champagner aus ihrer Heimat.

Dienstag den 24.04. Über Haidmühle und Bischofsreut bis nach Finsterau bei Mauth war heute unsere Reisetour. Eine sehr schöne Strecke immer entlang der Tschechischen Grenze. Auf einem Natur- Campingplatz in ca. 1200 mtr. Seehöhe, gleich neben dem Naturpark, fanden wir für eine Nacht unsere Bleibe. Eine doch recht ausgiebige Wanderung bei herrlichem Wetter durch die Wälder machte uns sehr durstig.. und auch müde..

 

 

 

 

Mittwoch den 25.04. Weiter ging es ca.42km über Grafenau nach Spiegelau. Unterwegs einkaufen bei einem Supermarkt. Die Karawane, mit 10 Wohnmobilen kurvte durch eine herrliche, hügelige Landschaft, vorbei an frisch grünen Buchenwälder. Gegen Mittag erreichten wir den Campingplatz in Spiegelau. Alle aufgeteilt in nur 4 Fahrzeugen fuhren wir zum Parkplatz des Nationalpark Zentrum- Lusen. Dort bestiegen wir den Baumwipfelpfad mit einer Länge von ca. 1300 Meter. In einer Höhe von 44 Meter wanderten wir hoch oben über die Baumwipfel. Anschließend noch ein Besuch im Tiergehege. Wir hatten Glück und bekamen die seltenen Wildtiere wie Wolf, Luchs, Eule und Elch zu sehen. Zurück am Campingplatz leisteten wir uns alle eine sehr gute Pizza, später stand König Fußball auf dem Programm.

 

 

 

 

Donnerstag den 26.04. Bereits um 10.00 Uhr standen wir vor dem sehr bekannten Glasparadies Joska in Bodenmais. Hier erlebten wir hautnah den Zauber der Glaskunst im Bayerischen Wald.
Einige versuchten es selbst mit der Kunst des Glasblasen. Schwer mit Joska Tüten beladen starteten
wir nach 2 Stunden in Richtung unseres Stellplatzes. Dort angekommen eine Wanderung rauf zum Silberberg, wo wir bereits von den Bergleuten zur Besichtigung der Silbermine aus früheren Zeiten
erwartet wurden. 1965 wurde dieses Bergwerk geschlossen. Zurück am Stellplatz das vorletzte Briefing mit kleinem Aperitif.

 

 

 

 

Freitag den 27.04. Der letzte Reiseabschnitt führte uns zur Pfingstreiter Stadt Bad Kötzting. Auf dem herrlich gelegenem Campingplatz wurde für unsere RMF Reisegruppe eine Insel reserviert, wo wir uns sehr wohl fühlten. Nur ein paar Kilometer entfernt besuchten wir die „Bärwurz Quelle“. Nach einigen Proben und Einkäufen dieser Spezialitäten verbrachten wir den Rest des Tages bei traumhaften Wetter auf dem Platz mit einigen Runden Boule- Spielen.
Am Abend genossen wir gemeinsam unser Abschiedsessen im „Hexenhäusl“

 

 

 

 

Am Samstag früh das allerletzte „Briefing“. Reiseleiter Ricci berichtete nochmals von den einzelnen Stationen dieser schönen Ausfahrt. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern für die sehr gute Stimmung während dieser gesamten Woche und wünschte allen eine gute, unfallfreie Heimreise….

R.O.